Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

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Bleistift
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Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Bleistift » 24. Januar 2018 18:23

Hallo Zusammen, :)

kurz vorweg, mir ist bewusst, dass niemand über online eine Ferndiagnose stellen kann und danach frage ich auch gar nicht. Ich bin mir relativ sicher eine Form von ADS/ADHS zu haben, weil viele Symptome aus verschiedenen ADHS Kurztests auf mich zutreffen. Ich vermute auch eine eher mild ausgeprägte Form der Krankheit zu habe.

Ich bin jetzt ca. 30 und mein Leben ist relativ normal, ich habe keine Probleme. Und deshalb eine Frage, zu der ich gerne ein paar Einschätzungen von Gleichgesinnten hören würde: Hat eine ADS/ADHS Diagnose in meinem Fall überhaupt einen Nutzen?

An langen und harten Arbeitstagen medikamentiere ich mich selbst mit Coffein in Form von Tabletten. Da ich nach einigen Stunden Arbeit zu viele Leichtsinnsfehler mache und danke meiner Konzentrationsschwierigkeiten nicht mehr richtig funktioniere. Ich halte die Dosis niedrig und versuche durch Tage ohne Konsum keine Tolleranz oder Sucht aufzubauen. Es ist meine Alternative des täglichen Kaffees. Das einzige was mich seit der Kindheit sehr belastet sind meine Einschlafschwierigkeiten, aber auch damit habe ich mich einigermaßen abgefunden.

Meine größten Bedenken gegen eine Diagnose sind eigentlich, dass ich zukünftig bei Fragebögen biespielsweise von der Krankenkasse (z.B.: Krankenkassenwechsel) oder sonstigen Versicherungen o.ä. angeben muss, dass ich ADS habe.

Herzlichen Dank fürs Durchlesen
Murmel
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Murmel » 24. Januar 2018 19:25

Hallo und herzlich Willkommen zunächst einmal.

Eine Diagnostik würde ich an deiner Stelle schon anstreben, denn danach könntest du auch mit Medikamenten eingestellt
werden, die dir dann den Alltag erleichtern. Außerdem könntest du eine ambulante Psychotherapie machen, die dich
sicher auch weiterbringen würde.

Drücke dir die Daumen und hoffe, du triffst die richtige Entscheidung.

LG Murmel
Falschparker
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Falschparker » 17. April 2018 19:04

Gelöscht. Ich hatte übersehen dass der Thread alt ist. Und der Threaderöffner offenbar nicht mal die ersten Antworten gelesen hat.
ULBRE
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von ULBRE » 17. April 2018 22:56

Hallo,

auch wenn der Thread alt ist, kann er ja auch durch neue Leser angeschaut werden.

Ich denke, eine fundierte AD(H)S-Diagnose macht nur bedingt Sinn, wenn man ja mit seinem Leben gut zurecht kommt.
Was aber unbedingt Sinn macht, ist, sich mal mit allen Formen der AD(H)S-Symptome zu beschäftigen, um zu verstehen, was alles vom AD(H)S kommt. Die Symptome gehen ja weit, weit, weit über diese überall wiedergekäuten DSM/ICD-Kriterien hinaus.
Zu verstehen, was alles aus diesem AD(H)S kommt kann helfen, sich ein Bild zu machen, was man alles los werden könnte, wenn man wollte.

Viele Grüsse

UlBre
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von mephisto » 19. April 2018 07:34

Mit 30 hatte ich auch keine Probleme mit ADHS, mit 50 bin ich dadurch ausgebrannt und jetzt nicht mehr erwerbsfähig.

Daher wäre mein Rat sich in jeden Fall einen guten Arzt zu suchen und den ADHS-Verdacht abzuklären.

Zum einen gibt es durchaus andere Ursachen die zu ADHS ähnlichen Problemen führen können wie z.b. eine Schilddrüsen-Fehlfunktion, zum Anderen ist es absolut Sinnvoll sich mit den Problemen zu beschäftigen, eine Psychotherapie oder ADHS Seminare zu besuchen und dafür braucht man die Diagnose, wenn man nicht alles selbst bezahlen möchte.

Ich glaube das man mit 30 noch Zeit und Möglichkeiten für Veränderungen hat, das wird mit zunehmenden Alter immer schwerer. Es ist sehr gut wenn man (noch) keine Probleme mit den typischen Symptomen hat, dann hat man Zeit sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen und dabei einen besseren Umgang mit den möglichen Problemen anzugehen.
Gerade wenn man keine Probleme hat, dann hat man die Energie dafür.
Ich kenne persönlich 5 Fälle von Menschen die um 50 in einen BurnOut gefallen sind und DANACH die ADHS Diagnose bekamen. Und das waren vorher "erfolgreiche" Menschen, jetzt sind die meisten Erwerbsgemindert bzw. Erwerbsunfähig.

ADHS ist in unserer restriktiven Leistungsgesellschaft eine tickende Zeitbombe, nach meiner Ansicht/Erfahrung.
Ungeduldiger Styler
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 11. Juni 2018 21:31

Hey Guten Abend liebea Forum.
Dies ist mein erstes Mal das ich mich an ein Forum wende.
Also mein Verdacht das ich an der Störung Ads leide habe ich seit 2012 als meine Halbschwester diese Diagnose bekam. Ich hab damals nur durch den Verdacht an mir selbst eine debrissive Verstimmung bekommen Bzw konnte nur noch alles darüber recherchieren. Meine ganzen Gedanken waren nur noch an diesem Thema wollte nix mehr essen nicht mehr schlafen absolut nichts. Nur noch herausfinden ob das sein könnte. Es ging soweit das ich ins kh ging und denen alles erzählt habe und die mir eine Liste mit Psychologen mit gaben. Durch mein nichts mehr tun außer das herausfinden ob es sein könnte habe ich mich auch einer Person geöffnet die mich dann beklaute und belog. Nicht so toll und habe auch beim zweiten Mal als mir das passierte draus gelernt erstmal niemand zu vertrauen. ;-) entweder ganz oder gar nicht so auf die Art.
Als ich dann 2013 durch Drogen und den 2 Diebstahl viel Stress auf Arbeit ist alles explodiert sodass ich nicht mehr wollte wenn man mir jetzt nicht hilft. War dann 2 1/2 Monate durch selbst Einweisung im Krankenhaus. Viele Gespräche usw später Diagnose Alkoholmissbrauch und Borderlinesrörung Medikament Antidepressivum. Als ich draußen wieder war klappte anfangs alles wunderbar habe meine Wohnung ordentlich gehalten mir essen gemacht danach sauber gemacht usw. habe Hobbys sinnvoll genutzt Bücher endlich zu Ende lesen können selbst eine Weste zu Ende gestrickt. Aber dann kamen die Probleme wieder meine Emotionen durch das Antidebressivum soweit gedämpft das ich keine Freude empfand selbst meine Libido die vorher extreme hatte (was genauso schlecht war) war weg. Ich war wie ein Zombie. Dann versuchte ich noch ein anderes antidebressiva das mich aber am nächsten Tage wie als hätte ich einen starken Katar wieder wach werden ließ.
So als ich dann wieder anfing einer neuen Arbeit mit wechselnden Arbeitsstätten (zeitarbeit) nach ging ging es langsam voran. Habe dann von 2013-2015 in der Zeitarbeit gearbeitet und danach von 2015-2018 in die Qualitätssicherung rein gerutscht plus festeinstellung. Es war alles ok hatte eine super coacherin bis 2017 wo ich wieder zum Psychologen wollte weil mir alles zuviel wurde Arbeit Führerschein Haushalt Freunde usw. zudem erlebte ich zum dritten Mal wie es sich nochma anfühlt wenn man merkt das man einen Menschen nie wirklich kennt. Weil meine coacherin wo ich alles lernte auf Arbeit die mir Struktur halt und alles weitere gab eine Arbeitskollegin und Freundin beklaute. Also kam mir vor wie im falschen Film. Hab den Kontakt auch direkt nach drei Wochen nachdem sie gegangen ist abgebrochen Bzw die drei Wochen hatte sie sich auch nicht gemeldet. So nun 1 1/2 Jahre später einer Trennung von meinem Ex Freund(ja ich bin schwul Bzw auch so eine nicht ganz geklärte frage in meinem Kopf) dazu kam noch Trennung von meiner mum und ihrem Freund dazu kam noch eine Trauerfall im sehr nahen Familienkreis und dazu kam dann noch Diagnose meines Onkels das er Krebs hat. Also schon sehr viel Pech. Aber mein Verdacht auf ads ist nun das ich schon immer so anders war seit der Schule ging es mir mit mir schlecht. War immer der Außenseiter (und da konnte Bzw sollte noch keiner gewusst haben das ich schwul werden würde). Ich musste die erste Klasse wiederholen wegen Eben unkonzentriert verträumt konnte nicht aufmerksam genug sein weil konnte weder lesen und schreiben rechnen (also würde als dumm abgestempelt. Komisch nur das es auf einer anderen Schule anders ja auch ging und ich dort halt sehr gut war. Jedenfalls war ich auf der Schule wo ich sehr gut war nicht sehr lange und musste zurück in die Horror Schule wo meiner Familie es nie gut ging.(meine mum war dort und wurde auch als dumm betitelt war immer Außenseiterin ) und wie es das Schicksal so wollte hat sie mit Ende 30 ihr Leben verändert. Hat Altenpflege mit Examen 1,5 bestanden (also dumm sieht anders aus) hat ihre Ordnung und Struktur in ihr Leben gebracht) und ja ka. Meine Halbschwester ist von väterlicher Seite. Mit meinem Vater habe ich seit ich 11 bin den Kontakt abgebrochen und ihn auch nur noch notgedrungen 3x getroffen da er alkoholiker war sein Leben nie auf die Reihe gebracht bekommen hatte.
Wie gesagt meine Angst die ich habe:
Wenn es ein ads oder ad(h)s wäre bei mir das es mein Leben der rote Faden Erklärung finden würde weshalb ich immer ausgegrenzt wurde bis zum schulende.
Auf der heutigen Arbeit kann ich meine Schwächen gut kompensieren komischerweise aber eben wenn mal ein Stein fällt folgen viele weitere.
Nur halt an welche Stelle muss ich mich hin wenden. Kann eine Psychologin das feststellen oder muss ich da zu einem Psychiater(den hab ich ja kurz nach dem Krankenhaus ja zur Seite gestellt bekommen)

Mit freundlichen Grüßen
C.klein

Ps: wäre sehr dankbar für Antwort. ;-)
ULBRE
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von ULBRE » 12. Juni 2018 00:56

Hallo Styler,

das ist ja schon ganz schön heftig, was Du da alles durchgemacht hast...

Ob Du AD(H)S haben könntest kann ich aus Deiner Darstellung leider nicht herauslesen. Da gibt es etliche Sachen, die passen (Alkohol, Drogen, Konzentrationsstörungen, Teilleistungsstörungen (?), Aussenseiter ...), aber das könnte auch woanders her kommen.
Ich denke, das kannst Du nur dann zuverlässig herausbekommen, wenn Du eine vertiefte AD(H)S-Diagnose machst. Und das heisst:Blutbild und IQ-Test zur Differentialdiagnostik, Fragebogen, Tests und Auswertung von Aussagen alter Bekannter, Eltern, Schulfreunden, Kopfnoten der Zeugnisse etc.
Gerade eine Differenzierung von Borderline und AD(H)S ist ziemlich schwierig. Da kann es schon sein, dass ein AD(H)S-ler von einem Borderlinearzt als BL und ein Borderliner von einem AD(H)S-Arzt als AD(H)S-ler eingestuft wird, wenn sie nicht genau hinschauen und nicht beides kennen.
Um einen gescheiten AD(H)S-Spezialsiten in Deiner Nöhe zu finden hilft es oft, Kontakt zu kolalen AD(H)S-Selbsthilfegruppen aufzunehmen, Die kenne n sich da oft ganz gut aus.

Um einfach mal ein Gefühl zu bekommen, ob es AD(H)S sein könnte, kannst Du ja mal die Symptomgesamtliste anschauen, die ich geasammelt habe. Wenn es ständig pingt, also wenn Dir die Schuppen aus den Haaren fallen, weil Du fast überall denkst - ach was, das kommt auch daher ? - dann könnte es gut sein. Wenn Du das nur bei einigen wenigen Dingen sagst und vieles sich für Doch fremd anfühlt - dann spricht es dagegen.
Aber Vorsicht, damit bist Du ein bisschen beschäftigt ;-)

https://www.adxs.org/symptome-von-adhs/ ... ngsformen/


Viele Grüsse

UlBre
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Ungeduldiger Styler
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 12. Juni 2018 14:42

Hallo Ulbre,

Also es war seit gestern Nacht ein sehr sehr langer Text. ;-) alles habe ich nicht verstanden aber vieles und vieles kann ich sehr gut nach vollziehen.
Ich hörte früher bis heute oft Chaot oder das ich zu sehr schnelle Ziele erreichen kann aber was weiter weg ist (wie zu Schulzeiten oder auch banale Sachen wie du bekommst in 1-4 Wochen ein neues Handy treiben mich meist zum Wahnsinn. Wenn ich was will versetze ich meistens Berge aber eben nur auf Dinge die ich dann unter Hunderten Umwegen mit meisten Verlust und sehr viel Kraft sei es Gedanken oder auch körperlich. Wie zb ich wollte als Kind eine Babyborn Puppe haben ich wollte sie soooo unbedingt haben und hab angefangen jeden Cent den ich bekam darauf zu sparen. Als ich eine ähnliche Puppe weil alle das toll fanden wie ich drauf gespart hatte war ich zwar auf der einen Seite froh aber eben auch sehr schnell unzufrieden. Und das ist bis heute so. Sofern ich etwas möchte gehe ich hunderte Möglichkeiten an wie ich das so schnell wie nur möglich bekomme sei es ein tv oder auch was banales wie ein Handy. Dabei gehe ich Wege die manschmal selbst zerstörend sind(achte nicht drauf das mein Konto oder mein Führerschein dann bezahlt wäre. Und lauter solche sachen. Nur eins der vielen schlimmen Eigenschaften von mir. Meine mum sagte dazu immer zu mir wenn du wirklich willst kannst du alles erreichen. Mein Problem sei es nur die Ziele die weiter weg sind nicht wirklich wahr zu nehmen. Das große Ganze zu sehen. Zb einer Ausbildung nach zu gehen damit es mir später besser gehen könnte. Oder halt mich selbst zu akzeptieren. ;-) und mom bin ich nur noch überfordert meine Wohnung Chaos mein privat leben Chaos und auf der Arbeit alleine und wirklich strukturiert zu arbeiten fällt mir auch unglaublich schwer. Genauso etwas zu essen zu machen. Das kostet mich mindestens 1 std bis ich mal weiß was und dann muss ich vorher kaufen und vergesse dann den Zettel zu schreiben wo dann allles drauf steht weil wofür Zettel aber das ich schon 100x vorher immer wieder was vergaß zu kaufen das ist irrelevant. Genauso Sachen wie Aufgaben (was hab ich zuhause schon Streit gehabt weil ich oft gesagt habe ich räume morgen auf. Und irgendwann ist das morgen wieder morgen und wieder morgen. Lasse mich jetzt mal beraten und fange an aufzuräumen damit ich vllt irgendwann das Leben meiner wpnsche
Die nicht realitätsfern sind.
Wenn ich mir meine Ziele ansehe finde ich darunter nichts unnormales
Ziele
Ausbildung Pflege Bzw sozialer Beruf
Eine Beziehung die nicht von kurzer Dauer ist
Zeit finden für auch mal zur Ruhe zu kommen
(Mal spazieren gehen und Gedanken baumeln lassen können ohne an Probleme zu denken)
Und diese dauernde Suche nach Einer Beziehung Bzw nach dem neuen Menschen der mir nicht helfen kann sofern ich es nicht selbst kann verstehen wie ich meine alltags Probleme in den Griff bekomme. ;-)
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von ULBRE » 13. Juni 2018 00:46

Hallo Styler,

wenn von den Symptomen viel auf Doch passt solltest Du Dich jetzt nach einer fachlichen Diagnostik umschauen.
Empfehlungen zu passenden Ärzten oder Therapeuten kannst Du hier im Forum (PLZ angeben) oder in lokalen Selbsthilfegruppen erfragen.

Viel Erfolg

UlBre
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Murmel » 13. Juni 2018 08:11

Hallo Styler,

ich würde an deiner Stelle eine Diagnostik anstreben. Sie gibt dir Gewissheit und du kannst dann auch medikamentös eingestellt
werden. Dies würde dann dein augenblickliches Leid verbessern.

LG Murmel
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Phantomsoul » 13. Juni 2018 08:51

So wie ich das rauslesen kann, hast du damit kaum Probleme oder wie man so sagt: einen geringen Leidensdruck. Aber alleine die Tatsache, dass du dich hier angemeldet hast und nach Antworten oder Ratschlägen suchst, zeigt mir, dass du dich doch unsicher fühlst und der Leidensdruck höher sein könnte, als du annimmst.

Bin kein Experte und selbst noch diagnoselos aber ich bin mir sicher, dass eine Diagnose dir erstmal die Sicherheit geben kann, dass nicht jeder Fehler an dir bzw deiner Dummheit etc. liegt. Wie ich gelesen habe, kann der Druck eine Zeit lang stabil und unbedeutend sein, doch bei manchen haut es dann im späteren Lebensverlauf erst richtig rein. In eibem solchen Fall hättest du dann die Diagnose schon und könntest dich therapieren lassen, sobald du eibe Therapie benötigen solltest.

Hätte ich das mal vorher gewusst, dann müsste ich jetzt keine Ewigkeit in Ungewissheit schweben, obwohl ich derzeit meinen Leidensdruck höher als jemals ansehe und ich jetzt für eine Therapie wirklich dankbar wäre.
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 13. Juni 2018 17:04

Hallo,
@phantomsoul war das an mich gerichtet?
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Phantomsoul » 13. Juni 2018 18:03

Wenn du mit der Antwort etwas anfangen kannst, dann klar, auch an dich. :) Ansonsten an alle die es interessiert. Wenn man über diesen Thread stoßt kann man ja auch unabhängig vom Thread Ersteller die Antworten für sich verwenden, falls man denn nach einer solchen Frage sucht. :D
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Hanghuhn » 13. Juni 2018 20:21

Ich beantworte mal die Überschriftsfrage (auch wenn sich der Fragesteller noch vor der ersten Antwort auf ewig verzischt hat):

Gewissheit!
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Re: Verdacht auf ADS aber was bringt mir eine Diagnose?

Beitrag von Ungeduldiger Styler » 14. Juni 2018 01:28

Hey
Ja zur Überschrift passt das. ;-) also die Gewissheit das es so ist oder anders ist. ;-)
Werde mir ne Selbsthilfegruppe mal anschauen und schauen inwieweit mir dort was auffällt in Bezug auf mich selbst. Zudem habe ich nächsten Mittwoch ein erstgespräch mit einer Psychologin und versuche morgen noch erstgespräche zu bekommen. ;-)
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