ADHS und Physikstudium

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schumio
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ADHS und Physikstudium

Beitragvon schumio » 8. Mai 2018 11:15

Hallo Leute,

Ich habe vor zwei Wochen die feste Diagnose ADHS bekommen. Als Kind wurde bei mir ADHS diagnostiziert und ich dachte immer das sich das im Erwachsenenalter erledigt, wie ich erfahren habe ist dem nicht so.

Wie oben im Titel erwähnt studiere ich Physik. Das Studium ist enorm anspruchsvoll und die Durchfall und Abbrecherquote auch dementsprechend hoch. Das erste Semester lief wunderbar, das zweite nicht mehr und das dritte auch nicht. Beim 4. in dem ich mich jetzt befinde ist es langsam etwas besser, aber nicht so gut wie am Anfang.
Mit den im Studium geforderten Übungszetteln habe ich weniger Probleme, ich habe feste Gruppen mit denen ich die Übungszettel bearbeite und an meinem Verständnis mangelt es definitiv nicht. Die anderen helfen mir bei der Struktur und ich beim Verständnis.
Allerdings ist in Prüfungen niemand da der mir Struktur gibt, und wegen dem Stress und dem Geräuschen im Hintergrund laufen meine Prüfungen vergleichsweise Miserabel. Da in Physik eine gewisse Ordnung sehr wichtig ist, kriege ich teilweise so herbe Punktabzüge das ich nur deswegen durchfalle.

An die anderen ADHSler die studieren: Wie kriegt ihr Struktur ins Studium? Ich habe jetzt ein Termin beim Psychiater wegen Medikation. Ich bin auch in einer Therapie die mir hilft meine Impulsivität in den Griff zu bekommen. Aber meine Organisation ist nach wie vor furchtbar und ich glaube nicht das mir die Medikamente alleine helfen.

Ich bin für jeden Tipp oder eigenen kleinen Erfahrungsbericht dankbar.

LG
laetitia
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Re: ADHS und Physikstudium

Beitragvon laetitia » 8. Mai 2018 14:16

Hi schumio

Willkommen im Forum.

Zu deiner Frage nach Struktur und so. Wenn du bereits vor einer möglichen Medikation dich darum bemüht hast, Struktur zu schaffen, dann helfen die Medis, diese auch umzusetzen. Ich selber dachte immer, ich wäre so wahnsinnig Chaotisch. Das konnten sich aber aussenstehende gar nicht vorstellen...was mich immer wieder verwirrte. Aber...mit Medis kann ich sehr strukturiert sein und ich gehe davon aus, dass ich eigentlich sehr strukturiert bin, dass das in meinem Blut liegt sozusagen, aber eben...wegen dem ADHS konnte ich bisher kaum die Strukturen einhalten, die ich eigentlich gerne gehabt hätte. Mit Medis geht's plötzlich. Ich denke immer wieder wenn ich nach Hause komme, wie schön es ist, in eine saubere und aufgeräumte Wohnung zu kommen :mrgreen: . Ich fühle mich richtig wohl in der Ordnung. Das sage ich, weil die Leute immer meinten: Ja, du musst dich wohl fühlen. Dabei verstand niemand, dass ich mich überhaupt nicht wohl fühlte...

Wenn es ums Lernen geht, muss ich mich noch etwas an der Nase nehmen. Aber es is schon so, dass wenn ich mich mal entscheide, mir Zeit zu nehmen und fürs Studium zu arbeiten, dann gehts. Ich muss nicht erst in den Flow kommen, der halt mal kommt und mal nicht...ich kann mich hinsetzen und lernen oder was bearbeiten. Trotzdem aber, wenn ich zu wenig auf mich achte und mir zum Beispiel keine Pausen gönne, dann komme ich wieder an den Punkt, wo in mir drin etwas sagt, nein, ich mag nicht.

Allgemein aber fällt es mir mit Medis einfacher, auf mich zu achten und zum Beispiel zu schauen, dass der Kühlschrank nicht leer ist.

Ups...ich wollte ja gehen...auf jeden Fall, lass den Kopf nicht hängen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du von den Medis profitieren wirst auf eine Weise, die du dir im Moment vielleicht nicht vorstellen kannst. Es braucht aber ein bisschen Geduld und Zeit um die richtige Dosierung zu finden und ev. auch das richtige Medi.
Fansitery
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Re: ADHS und Physikstudium

Beitragvon Fansitery » 16. Mai 2018 05:32

I like all the friendly comments, I am very happy.
schumio
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Re: ADHS und Physikstudium

Beitragvon schumio » 22. Mai 2018 16:34

Hey Laetitia,

Danke für deine Antwort. Den Termin habe ich Anfang Juni, also nicht mehr so lange hin bis zur Medikation. Ich versuche so lange die Ohren steif zu halten.

LG
giecha
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Re: ADHS und Physikstudium

Beitragvon giecha » 7. August 2018 11:30

Hallo Schumio,
Ich hoffe das erreicht dich hier noch, auch wenn der Thread schon etwas älter ist. Ich wollte mich schon länger hier anmelden und dir antworten, hab es aber dann doch immer wieder aufgeschoben^^.

Nachdem der Hälfte dieses Posts ist mir jetzt aufgefallen, wie umfangreich er geworden ist, ich gliedere ihn mal mit Überschriften^^

Mein Background

Also ich studiere Physik im Master in Konstanz und wurde nach einer depressiven Phase und persönlichen Problemen im letzten Jahr ebenfalls mit ADHS diagnostiziert.

Im Allgemeinen verlief mein Studium bisher alles andere als geradlinig. Ich hatte zuerst einen anderen Studiengang angefangen (Nanoscience), wegen Unmotivationmit Hängen und Würgen meinen Bachelorabschluss dort geschafft. Ich stand während dieses Studiums mehrfach relativ kurz davor eine Prüfung zum letzten Mal nicht zu bestehen, hab aber immer im letzten Moment die Kurve gekriegt. Ich hab dann beschlossen mit Physik nochmal neu anzufangen, da es immer das war, was mich eher gezogen hat und das Physikstudium lief dann deutlich besser, auch weil ich das Gefühl hatte, im Fachbereich viel eher willkommen zu sein. Nichtsdestotrotz habe ich auch dort viele Prüfungen mehrfach machen müssen, weil ich es einfach nicht durchgehalten habe längere Lernphasen zielgerichtet zu verbringen. Aktuell bin ich jetzt ca. 1,5 Jahre hinter dem, was bei meinem Studienstand Regelstudienzeit wäre.

Allgemeines, Atmosphäre & Selbstverständnis in der Physik

Insgesamt kann ich dir sagen, dass es nach den ersten Semestern deutlich besser wird, was Atmosphäre und Umgebung angeht. Es ist in der Physik nicht unüblich länger als Regelstudienzeit zu brauchen, da vor allem auch durch die Bachelor-Master Umstellung viel Stoff in die ersten drei Jahre gepackt wurde. Ich schätze aus meinem Physikbachelorjahrgang haben ca. 30-40 % ein Semester länger gebraucht, einige auch mehr. Das wird auch von der Gegenseite gesehen und man hat kein Stigma dadurch. Ebenso sind mäßige Noten im Bachelor später nicht sehr relevant, mit wenigen Ausnahmen wenn ein Prof konkret nach einer Prüfung aus seinem Bereich fragt.

Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, von Professoren und Doktoranden trotz Unzuverlässigkeiten und Problemen als vollwertig akzeptiert zu werden. Ich denke, das ist zum Teil der positive Nebeneffekt des grauslichen Aussiebens in den ersten Semestern. Wenn du dich lange genug durchbeißt, wird erst mal immer angenommen, dass du was auf dem Kasten hast, selbst wenn Sachen schief laufen.

Im Allgemeinen hatte ich immer das Gefühl, dass viel Verständnis gezeigt wird, wenn man bei Problemen offensiv auf die Personen zu geht und sich erklärt. Als Kommunikationsstrategie ist hier aber finde ich wichtig der Gegenseite zu zeigen, dass es sich nicht um einen Vorwand handelt und man sich nicht hinter ADHS versteckt, sondern auch selber nach Lösungen sucht. An diesen Stellen ist es mir immer deutlich lieber, das in einem persönlichen Gespräch zu klären, als über Emails. Gerade bei einer diagnostizierten Krankheit (falls du offensiv damit umgehen willst und es nicht lieber verschweigst), kann man danach fragen, ob es möglich ist, sich zu treffen. Möglicherweise ist mein Bild hier allerdings etwas verzerrt, da ich an einer relativ kleinen Uni studiere, und viel persönlicher Kontakt möglich ist. Bei Personen, die etwas mehr Distanz haben, ist häufig auch die beste Strategie, einfach mal bei der Sekretärin vorbeizugehen. DIe sind fast alle supernett und wissen immer, was der beste Kanal ist.

Konkrete Probleme & Strategien

Mit den im Studium geforderten Übungszetteln habe ich weniger Probleme, ich habe feste Gruppen mit denen ich die Übungszettel bearbeite und an meinem Verständnis mangelt es definitiv nicht. Die anderen helfen mir bei der Struktur und ich beim Verständnis.

Das ist relativ genau auch meine Erfahrung. Ich war auch nie derjenige, der viele Prozente gesammelt hat wegen unvollständigen Übungsblättern. Auf der anderen Seite war ich immer derjenige der die korrekten Lösungsansätze und kreativen Ideen zu Problemen beigesteuert hat. Ich hab es nur dann nie durchgehalten, wenn ich gesehen hab, dass ich die richtige Idee hab, das ganze auch auszurechnen und aufzuschreiben. Hat das Studium über durchgängig geklappt, und wenn man mal 45% statt 50% der Übungspnkte hat, wurde ich quasi immer trotzdem zur Klausur zugelassen. Ich hab in diesen Fällen dann aber meistens auch in den letzten Übungsstunden guten Willen gezeigt, alles abgegeben, vorgerechnet, etc.

Für mich war es für jegliche Motivation unglaublich hilfreich Arbeiten gemeinsam mit anderen zu machen. Ich denke du machst das ebenso, zumindest klingt es in deinem Post an. Manchmal langt die alleinige Anwesenheit von Menschen um einen herum, allerdings war das häufig nicht genug. Viel besser ist es gemeinsam an etwas zu arbeiten, so dass die anderen auch darauf angewiesen sind, dass man seinen Teil macht und man zwischendurch auch darüber redet. Umgedreht hilft es bei Arbeiten, wo andere auf einen angewiesen sind, diejenigen zu bitten ob man sich einfach nebeneinander hinsetzen kann.

Mittlerweile im Master wird die Stelle allerdings problematischer. Das Studium ist individueller geworden ist. Das was mir im Bachelor wahnsinnig geholfen hat war, mir einen festen Kreis an Personen zu suchen und mit denen zu arbeiten. Da jetzt aber jeder verschiedene Vorlesungen/Seminare besucht, immer wieder Teile meines Freundeskreis im Ausland sind und ich außerdem etwas hinter ihnen herhinke hat sich dieses feste Gruppenverhalten (jeden Nachmittag in der Bib Übungsblätter lösen) ziemlich aufgelöst. Stattdessen sind es individuellere Kleingruppen, und diese muss man sich für jede Veranstaltung neu suchen. Und viele Unbekannte Menschen haben einfach dann auch keinen Bock auf die persönlichen Besonderheiten einzugehen (Kann man ihnen ja auch schlecht verübeln). Zusätzlich hat der Anteil an Projekten wie Vorträgen oder individuellen Praktika, die man alleine machen muss dramatisch zugenommen.

Allerdings ist in Prüfungen niemand da der mir Struktur gibt, und wegen dem Stress und dem Geräuschen im Hintergrund laufen meine Prüfungen vergleichsweise Miserabel. Da in Physik eine gewisse Ordnung sehr wichtig ist, kriege ich teilweise so herbe Punktabzüge das ich nur deswegen durchfalle.


Ich hab die Probleme in der Form nicht, kann dir also leider nur versuchen allgemeine Tipps zu geben. Ich hoffe sie sind nicht zu Basic/Dumm (Ich komme mir hier ein bisschen wie beim Computersupport vor. Have you tried turning it off and on again)

Zur Ablenkbarkeit mit Geräuschen: Hast du mal versucht, ob Ohropax hilft?

Ansonsten solltest du natürlich in jede Klausureinsicht gehen (Ist dir aber vermutlich auch klar). Und gerade wenn du knapp durchgefallen bist, kannst du bei Punktabzügen wegen Unordnung durchaus versuchen zu pöbeln. Hat bei mir zum Beispiel in Lina 1 geklappt, wo ich wegen einem halben Punkt durchgefallen bin und mir auf der anderen Seite aber auch ein kompletter Beweis über eine Seite durchgestrichen wurde mit dem einzigen Wort "unverständlich" als Kommentar...

Als Lichtblick kann ich dir sagen, dass zumindest an meiner Uni alle späteren Klausuren (Master, teilweise einzelne am Ende vom Bachelor) mündlich sind, mit dem Prof und einem Beisitzer als einzigen Anwesenden. Das könnte das Problem mit den Reizen beheben, da du dann wirklich nur auf die Aufgaben vor dir fokussiert bist. Allerdings ist zumindest bei mir der subjektiv empfundene Stress größer. Auch habe ich häufig hören müssen "Prinzipiell konnten sie ja alles, aber es war schon sehr wirr was sie da von sich gegeben haben". Die Benotung bei mündlichen Prüfungen ist natürlich auch viel weniger binär, als wenn ein Doktorand die gleiche Aufgabe vierzig mal hintereinander korrigieren muss, und am Ende nurnoch abhakt, weil er keinen Bock mehr hat. Es zählt eher der Gesamteindruck.

Einen letzten unglaublich wichtigen Tipp zur Selbstberuhigung während mündlichen Prüfungen möchte ich dir noch mitgeben. Das ist vielleicht jetzt noch nicht so wichtig, aber in 1-2 Jahren dann hoffentlich: Die Struktur einer mündlichen Prüfung ist meistens so, dass die Professoren jedes Thema so tief fragen, wie sie gehen können bis der Prüfling unsicher wird. Das heißt es ist ganz normal Fragen irgendwann nichtmehr beantworten zu können. Im Gegenteil, wenn man während der Prüfung das Gefühl hat, dass die Fragen komplett unfair sind und wie zur Hölle man sowas beantworten soll, heißt das eigentlich, dass man echt gut ist.

Falls du offensiv mit deiner Krankheit umgehen willst, kannst du überlegen zu fragen, ob du Prüfungen gesondert ablegen darfst. In den ersten Semestern bei den totalen Massenprüfungen würde ich bezweifeln ob dir das zugestanden wird, im vierten Semester kann ich mir das eher vorstellen.

Ein Thema, was du nicht erwähnt hast, was aber wohl das Thema war, dass mir subjektiv am meisten Probleme bereitet hat oder was mich zumindest am meisten Zeit gekostet hat, ist wissenschaftliches Schreiben. Wir müssen hier insgesamt fünf bis sechs Versuchspraktika mit jeweils fünf bis sechs Versuchen absolvieren und zu jedem dieser Versuche gehören ca. 30 Seiten Protokoll. Unglaublich problematisch war es für mich, mich nicht an einem Unterkapitel aufzuhängen und alles so schön präzise, wohlformuliert wie möglich zu machen, sondern zielgerichtet zu schreiben was in dieses Kapitel muss und dann zum nächsten Kapitel weiterzugehen. Ein wenig hat es geholfen, erst einmal das komplette Protokoll in Stichpunkten zu schreiben, Grafiken/Plots erstmal bewusst grob und unschön zu machen und das gesamte Ding in einer harten Rohfassung fertigzustellen und erst danach die Details zu machen. Ich denke, dass ist die vernünftigste "gesunde" Strategie hier.

Die hart ungesunde Strategie, die bei mir aber im Endeffekt das einzige war, was Erfolg hatte, war sich hinzusetzen und die Nacht durchzumachen. Irgendwann um drei oder vier Uhr morgens nach stundenlangem prokrastinieren war ich dann übermüdet genug, dass ich es geschafft hab, dass mir die ganze Schönheit und die ganzen Details scheiß egal waren und ich mit dem Mindset rangehen konnte, dass es das Ziel eines Kapitels ist, es halbwegs akzeptabel und vernünftig zu schreiben, aber das eigentlich wichtige ist, es hinter sich zu bringen^^

Medikation, Selbstorganisation

Ich denke hier können dir andere vermutlich mehr helfen, bzw. es gibt auch genug allgemeine Hilfen im Netz. Ich bin auch noch in einer Phase des rumprobierens.
Mir persönlich tuen die Medikamente gut, sie helfen mir die Sachen zu machen, die ich eigentlich machen möchte und die mich mittelfristig zufriedener machen.
Eine andere Strategie, die mir jetzt hilft nachdem die automatisch vorgegebene Tagesstruktur durch Vorlesungen und gemeinsame Übungsblätter weggefallen ist und ich mich selbstständig motivieren muss, Projekte anzugehen, ist, dass ich mich zwinge zum Arbeiten morgens an die Uni zu gehen. Ich habe mir dazu eine Struktur des Morgens erarbeitet mit mehreren Fixpunkten und vielen Weckern. Dann gehe ich gemeinsam mit meiner Freundin an die Uni (Das war wichtig, weil mir soziale Kontrolle/ Kontakt zu Menschen unglaublich hilft). Ich denke es ist an dieser Stelle auch eigentlich nicht wichtig, wie genau ich das strukturiere, wichtig ist, dass ich Sachen mache mit dem alleinigen Ziel heute produktiv zu sein (Was konkret dabei ansteht ist einem meistens ja doch klar). Wenn man direkt nach dem Aufstehen mit dem Mindset beginnt, dass alles was man jetzt macht einem Ziel dient, hilft es mir die zielgerichtetheit beizubehalten. Wichtig ist nur das Mindset.

Zwei Posts haben mir enorm im Selbstverständnis und was Strategien entwickeln angeht weitergeholfen. Auf der einen Seite dieser Blogpost:
http://kathrinwessling.de/2017/03/28/wi ... -mit-adhs/

Und die Liste mit fünfzig Punkten, die im vierten oder fünften Post hier kommt:

viewtopic.php?f=76&t=48815

Meine persönliche Quintessen aus beiden Stellen ist,

1. Es gibt keine perfekten allgemeingültigen Strategien und Lösungen, man muss sich immer wieder individuell überlegen

2. Für Vorhaben und wenn man nach vorne schaut ADHS nicht als Ausrede benutzen, sondern es immer wieder neu versuchen. Auf der anderen Seite aber auch in Rückschau zu akzeptieren, dass viele Sachen, die schieflaufen nicht wegen einem selber schieflaufen, sondern wegen dem ADHS. Und man sich nicht selber ddafür fertig machen sollte.


So, jetzt geh ich Mittagessen. Eigentlich bin ich ja mit dem festen Vorsatz an die Uni heute morgen ein Kapitel aus 35 Folien zu lernen :lol: . Aber das hier ist halt eben auch wichtig.
Falschparker
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Re: ADHS und Physikstudium

Beitragvon Falschparker » 7. August 2018 14:56

Hallo Giecha,

herzlich willkommen! Du hast dir ja richtig Mühe gegeben mit deiner Antwort! :wedeln:

Schumio war am 22.05. zum letzten Mal hier. Es ist also nicht wahrscheinlich, dass er zufällig deine Antwort sieht (je nachdem wie er die Benachrichtigungen eingestellt hat), außer wenn du ihm eine Privatnachricht schreibst, dann kriegt er eine Mitteilung per E-Mail und sieht sich die Antwort an.

Viele Grüße
Falschparker
giecha
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Beiträge: 2
Registriert: 7. August 2018 09:31

Re: ADHS und Physikstudium

Beitragvon giecha » 8. August 2018 09:17

Hallo falschparker,
Danke für den Hinweis. Ich hatte bereits gesehen, dass schumio schon länger weg war, und dachte mir ich lass es mal 1-2 Tage so auf sich beruhen, und schreibe ihm dann die pn.

Und zur Länge: Wo ich zum ersten Mal angefangen hab, dieses Forum zu lesen, war der Thread gerade ganz neu, und ich dachte mir, dass es ne gute Sache wäre zu antworten. Nachdem ichs jetzt solange aufgeschoben hatte, wollte ichs auch richtig machen.

Grüße,
giecha

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